Das Projekt

© Nemetz Holzstrukturen

Das Projektgebiet reicht vom Zusammenfluss von March und Thaya bei Fluss-km 69,00 bis zur Ortschaft Sierndorf an der March bei Fluss-km 53,0. Die Revitalisierung dieses Abschnitts basiert auf einem gemeinsamen österreichisch-slowakischen Maßnahmenplan, der für die gesamte Grenzstrecke im Rahmen des Projekts bgmII erstellt wurde. Hauptziele sind, den ursprünglichen Charakter des mäandrierenden Tieflandflusses wieder herzustellen, ein dynamisches Gleichgewicht gemäß Ökosystem-Ansatz zu erreichen und die Vielfalt von natürlichen Lebensräumen in Flussauen zu verbessern. Erreicht werden diese Ziele durch die schrittweise Wiederherstellung der natürlichen Interaktion zwischen Flussbett und Überschwemmungsgebiet, die derzeit voneinander isoliert sind. Die Ziele des Projektes sind im Einklang mit den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (Erreichen des guten ökologischen Zustands), fördern ebenso den günstigen Erhaltungszustand gemäß der EU-Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und unterstützen die Ziele des trilateralen Ramsarschutzgebietes March-Thaya-Auen.

Primäre Renaturierungsmaßnahmen abgeleitet aus dem Projekt bgmII:

  • Uferrückbau: Rückbau der bestehenden Uferbefestigung
  • Mäanderanbindung: Mäandervollanbindung und unterseitige Anbindung von ausgewählten Mäandern an die March
  • Laterale Vernetzung: Zur Verbesserung der Anbindung der March-Aue an die Abflussdynamik
  • Die Verbesserung der Durchgängigkeit zu Zubringern: Beseitigung von Wanderhindernissen und Renaturierung der Mündungsbereiche von Zubringern (Zaya)
  • Lokale Maßnahmen zur Verbesserung der Abflusskapazität: als Maßnahme zum lokalen  Hochwasserschutz im Abflussbereich zwischen den bestehenden Hochwasserschutzdämmen.